Archiv 2024
Viele Themen beim Ammerbucher Jugendforum
Am 16. Juni kamen 17 Jugendliche mit zwölf Ammerbucher Gemeinderatskandidat/innen, Bürgermeisterin Frau Halm und Vertreter:innen der Gemeindeverwaltung auf Einladung der kit
Jugendhilfe und der Gemeinde zusammen. Ziel des Jugendforums war es, dass künftige Mitglieder des neuen Ammerbucher Gemeinderats sich für ihr kommunalpolitisches Engagement von Jugendlichen inspirieren lassen und erfahren, was Jugendlichen in Ammerbuch wichtig ist.
Zu Beginn gaben alle Teilnehmenden mit dem Satz „In zwei Jahren würde ich (immer noch) gerne in Ammerbuch wohnen, wenn...“ einen Einblick in die Themen, die sie bewegen. Nach einer Information darüber, was der Gemeinderat entscheiden kann, was freiwillige Aufgaben und was Pflichtaufgaben der Gemeinde sind, wurden die angesprochenen Themen in vier Themenbereiche sortiert: Natur-Klimaschutz-Nachhaltigkeit; öffentliche Verkehrsmittel; Freizeit-Sport-Jugend und Zusammenleben-Kommunikation-Vielfalt-Wohnen waren die Bereiche, zu denen sich die Teilnehmenden im Wechsel an vier Thementische gruppierten. An den Tischen wurde diskutiert, Pizza gegessen und es wurden Ideen entwickelt. Zum Abschluss stellten Jugendliche einige Ideen und Anregungen dem Plenum vor. Ein Thema waren beispielsweise die Weiterentwicklung (digitaler) Informationswege mit dem Ziel, dass Jugendliche, ebenso wie alle Ammerbucher:innen, von Angeboten und Veranstaltungen erfahren und weitere Vernetzung entsteht. Ebenso wurde die Bedeutung von öffentlichen Verkehrsmittel deutlich, die für Jugendliche nicht nur die Voraussetzung dafür sind, um an den vielfältigen Angeboten von Vereinen in den verschiedenen Teilorten teilnehmen zu können. Wie Natur und Klima in Ammerbuch geschützt werden können, wie herumliegender Müll vermieden werden kann und wie ein Miteinander der Generationen gelingen kann, wurde ebenfalls angeregt diskutiert. Laura Krell (Gemeindeverwaltung) und Annemarie Lemeunier (kit Jugendhilfe) boten an, dem Dialog zwischen Kommunalpolitik und Jugendlichen weiterhin einen Rahmen zu geben um Jugendliche an kommunalpolitischen Entscheidungen, die sie betreffen, zu beteiligen.