Archiv 2024
Abenteuer in der Natur - Outdoorfreizeit 2024 im Donautal
Zwei tolle Tage draußen in der Natur des schönen Donautals und voller Abenteuer durfte eine große Gruppe junger betreuter Menschen von kit jugendhilfe zum Ende der Sommerferien wieder auf der diesjährigen Outdoorfreizeit erleben.
Am 04.09. ging es morgens mit voll bepackten Bussen los und insgesamt 16 Personen, Betreute und Betreuer*innen machten sich auf zum Campingplatz in Hausen an der Donau.
Nachdem alle Zelte erfolgreich aufgebaut waren, starteten die Gruppe sofort auf eine kleine Wandertour mit Aussichtsfelsen und beeindruckendem Panoramablick über das Donautal. Selbst schwindelerregende Felspassagen wurden mit Bravour gemeistert.
Zurück im Lager wurden die Anstrengungen reich mit einem arabischen Grillabend belohnt. Einige Teilnehmer mit arabischen Wurzeln zauberten frisch zubereiteten Kebab und Geflügel vom Spieß und verschiedene vegetarische Köstlichkeiten auf dem Grill, die zusammen mit Fladenbrot auf staunende Begeisterung trafen. Die Freude beim Grillen konnte noch nicht einmal durch einen heftigen Regenguss gestört werden, den alle zusammengepfercht bei bester Laune unter dem Pavillon abwarteten.
Ein Teil der Gruppe war anschließend sogar noch motiviert zu einer spannenden Nachtwanderung im Wald, bei der die Herausforderung galt, bei Finsternis im Zusammenhalt der Gruppe so lange wie möglich die Stirnlampen ausgeschaltet zu lassen. Sicherlich auch ein besonderes Erlebnis, das das Vertrauen untereinander stärkte.
Am zweiten Tag wartete ein besonderes Highlight auf die Outdoor-Gruppe: Durch die Regenfälle stieg der Donaupegel leicht an und lag damit über dem Mindestpegel, ab dem eine Befahrung mit Kanus möglich und erlaubt ist. In weiser Voraussicht war alles bereits organisiert und so konnten alle nach sehr effektivem, gemeinsamem Zeltabbau und Packen direkt bei der örtlichen Verleihstation in ein unvergessliches Kanu-Abenteuer starten. Nach einigen Stunden anstrengenden, gleichzeitig immer kompetenteren Paddelns und einer genüsslichen Mittagspause am Fluss, bildete ein befahrbares Schrägwehr den krönenden Abschluss. Mit Schwung und Mut konnten die, die wollten das Wehr hinunterrutschen.
Stolz, voller neuer Erfahrungen und nachhaltiger, schöner Erinnerungen und nicht zuletzt ziemlich erschöpft kehrte die große Gruppe abends nach Tübingen zurück.