Rückblick auf das Bündnistreffen Ammerbuch Aktiv – „Was wollen wir in 2026 ernten?“
Unter dem Motto „Was wollen wir in 2026 ernten?“ luden die kit Jugendhilfe und die Gemeinde Ammerbuch am 18. November zum Bündnistreffen Ammerbuch Aktiv ein. Rund 30 engagierte Bürgerinnen und Bürger kamen in der Altinger Schule zusammen, um gemeinsam zu diskutieren, Ideen zu teilen und Perspektiven für ein lebendiges Miteinander zu entwickeln.
Die methodische Gestaltung des Abends erfolgte im Format eines Barcamps. Die Moderation übernahm Tim Becker, der den Teilnehmenden Raum für Austausch, Spontaneität und Mitgestaltung eröffnete. Begleitet wurde die Veranstaltung von einer besonderen kreativen Komponente: Die Künstlerin Andrea Liebe sowie drei Jugendliche, die zuvor bei ihr die Grundlagen des Sketchnotings erlernt hatten, setzten die Inhalte live im Rahmen eines Graphic Recordings visuell in Szene.
Die Teilnehmenden brachten vielfältige Anliegen ein, die anschließend in kleinen Gruppen vertieft wurden:
- Gewinnung neuer Ehrenamtlicher für Vereine
- Aufbau eines Begegnungscafés mit Beratungsangeboten für Menschen mit Migrationshintergrund
- Wiederbelebung der Fair-Trade-Gemeinde
- Mobilität zwischen den Ortsteilen – Herausforderungen und Lösungsansätze
- Chatgruppen als Werkzeug für gemeinschaftliche Freizeitaktivitäten
Die offene Struktur ermöglichte es allen, sich aktiv einzubringen, Wissen zu teilen und konkrete Schritte für die Zukunft zu entwickeln.
Zum Abschluss des Abends fasste ein Teilnehmer das Erlebnis treffend zusammen: „Es klingt so kompliziert, dabei ist es ganz simpel: Es geht darum, die Leute zusammenzubringen.“ Eine weitere Teilnehmerin beschrieb das Barcamp als „effektiv und lebendig“ – ein Feedback, das den Charakter des Abends bestens widerspiegelt.