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Archiv 2025

Einsparpläne treffen viele gesellschaftliche Bereiche

...und das ist so nicht hinnehmbar! Bei der Kundgebung mit verschiedenen Bündnispartner:innen am vergangenen Donnerstag, 16.01.2025 machte unsere Kollegin Beke Hamer auf die Auswirkungen der Einsparpläne im städtischen Haushalt aufmerksam.

Von den Kürzungen könnten bereits im Jahr 2026 einige unserer Angebote betroffen sein, wie die Schulsozialarbeit, die Jugendberufsberatungsstelle K.I.O.S.K., der LernOrt Berghof etc.. Vielen Kooperationspartner:innen geht es ähnlich: Mobile Jugendarbeit, Plan B, das Asylzentrum und adis e.V..
Diese Angebote sind für viele (junge) Menschen eine existenzielle Grundlage, um überhaupt am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können:
... sei es, um eine Ausbildung zu finden und später ein eigenständiges Leben führen zu können.
... sei es, um ihre Schulden in den Griff zu bekommen.
... sei es zur Unterstützung bei Konflikten, um sich wieder aufs lernen zu konzentrieren.
... sei es in einer familiären Notlage, um den Zugang zum Jugendamt oder oder zu anderen Unterstützungen zu finden.

Die Verlierer:innen der Einspläne sind somit vor allem bildungsbenachteiligte Kinder, Jugendliche und Familien!

Hier mit Sparmaßnahmen anzusetzen, die in Folge zu einer massiven Reduzierung oder gar Einstellung dieser Angebote führen, ist angesichts der gesellschaftlichen Spaltungstendenzen das völlig falsche Mittel.

Beke Hamer appellierte am vergangenen Donenrstag eindringlich an den Gemeinderat, die finanziellen Aufwendungen sozialer Leistungen mit einem erweiterten Blick zu bewerten. Einschnitte der sozialen Infrastruktur befördern die Abstiegsängste vieler Menschen. Und dies befördert soziale Spaltung , Ausgrenzungs- und Abwertungs Mechanismen.

In der Krisenzeit muss vor allem jetzt die soziale Infrastruktur gestärkt werden, damit der gesellschaftliche Zusammenhalt nicht bricht!

 

 

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