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SILKY4FUTURE - Social Inclusion Labs für Kids und Youngsters

Das neue Projekt SILKY4FUTURE unterstützt seit dem 1. Januar 2026 bei der Armutsprävention von jungen Menschen in Tübingen und im Landkreis. In Armut aufzuwachsen bedeutet nicht nur, wenig Geld zur Verfügung zu haben. Armut hat auch erhebliche soziale, kulturelle und gesundheitliche Auswirkungen. Das Projekt SILKY4FUTURE tritt dieser Schieflage mittels innovativer Konzepte entgegen: in sogenannten Social Inclusion Labs werden neue Ideen zur Armutsprävention und gerechterer Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren entwickelt und erprobt. In Tübingen legen wir den Fokus schwerpunktmäßig auf Armut unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Übergang Schule - Beruf.

Im Verbundprojekt SILKY4FUTURE werden benachteiligte junge Menschen durch das Erlernen von FUTURE SKILLS auf ihrem Lebens- und Berufsweg in die Zukunft begleitet. Im Fokus stehen dabei soziale Inklusion, Übergang Schule-Beruf und Armutsbekämpfung.

Das Projekt SILKY4FUTURE wird von der Werkstatt PARITÄT und dem Paritätischen Baden-Württemberg gemeinsam mit 8 lokalen Trägern an insgesamt 26 Standorten umgesetzt. Eine Übersicht über die verschiedenen Social Inclusion Labs finden Sie auf der Projektseite des Paritätischen Landesverbands.

Das Projekt SILKY4FUTRE wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus in Baden-Württemberg und aus Landesmitteln gefördert.

 

Was sind unsere LABS in Tübingen?

LAB I: Ernährungsarmut

Ein Schwerpunkt liegt auf der Sensibilisierung für das Thema Ernährungsarmut. Hierzu wird die Broschüre „Besser essen, aber wie…?“ an Jugendliche und Familien verbreitet. Ergänzend finden praxisnahe Kochkurse statt, in denen Jugendliche (und ihre Familien) lernen, wie sie mit begrenzten Mitteln gesunde Mahlzeiten zubereiten können. Darüber hinaus ist eine aktive Beteiligung an Veranstaltungen in Schulen oder Einrichtungen der Jugendarbeit vorgesehen.

LAB II: Schuldenprävention

Ein weiterer Fokus liegt auf der finanziellen Bildung junger Menschen. Für diese wird ein sogenanntes „starter-kit Finanzen“ entwickelt – ein mehrtägiger Workshop, der Grundlagen zu Budgetplanung, Konsumverhalten und Schuldenvermeidung vermittelt. Das Angebot richtet sich bspw. an junge Menschen im Betreuten Jugendwohnen, aus Wohngruppen oder an Care Leaver. Ergänzend zum Workshop wird eine Broschüre entwickelt.

LAB III: Jugendarmut skandalisieren

Geplant sind Lesungen und Diskussionsveranstaltungen mit Wissenschaftler:innen, Aktivist:innen und Autor:innen, die sich mit Armut, Reichtum und sozialer Ungleichheit auseinandersetzen. Jugendliche werden aktiv in die inhaltliche Vorbereitung eingebunden und sind auf den Podien vertreten. So wird nicht nur eine kritische Auseinandersetzung mit Armut angestoßen, sondern jungen Menschen wird auch eine Stimme im öffentlichen Diskurs gegeben.

LAB IV: Übergang Schule - Beruf 

An die Angebote von K.I.O.S.K. und dem Gepäckträger andockend werden im Rahmen intensiver Einzelfallarbeit Jugendliche begleitet, die strukturell besonders benachteiligt und oftmals von regulären Unterstützungssystemen abgekoppelt sind. In Einzelfällen ist die Begleitung auch für junge Menschen über 18 Jahre (bis ca. 21 Jahre) möglich. Ziel ist es, gemeinsam realistische berufliche und persönliche Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Mitarbeiter:innen SILKY4FUTURE

Karin Burth
Mitarbeiterin SILKY4FUTURE
karin.burth@kit-jugendhilfe.de

Arne Krampe
Fahrrad- und Elektrowerkstatt "Gepäckträger"
arne.krampe@kit-jugendhilfe.de

Rebekka Fink
Anlaufstelle K.I.O.S.K.
rebekka.fink@kit-jugendhilfe.de

Kontaktaufnahme

Jutta Goltz

Dipl.-Päd.
Bereichsleiterin Bildung, Teilhabe und soziale Integration

Tel. 07071/5671-202
E-Mail: jutta.goltz@kit-jugendhilfe.de

Bildung, Teilhabe &
soziale Integration

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